Wie Google gestern mitteilte, erkundet das Streetview Expeditions-Team nun auch den Amazonas. Straßen, Häuser und Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder in Straßencafés Kaffee schlürfend, die vor der Kamera auftauchen und unkenntlich gemacht werden, sind hier nicht zu finden. Auf den Bildern erstreckt sich der Fluss selbst, umliegende Wälder und Dörfer entlang des Flusslaufs können bestaunt werden.

Das Zitat

By teaching locals how to operate these tools, they can continue sharing their points of view, culture and ways of life with audiences across the globe.

erscheint mit dem romantischen Bild von Ureinwohnern im Amazonas-Gebiet (was natürlich nur bedingt der Realität entspricht) doch komisch und weckt zumindest bei mir Gedanken an Missionierungs-Maßnahmen der Vergangenheit, nun aber eben in Bezug auf Technologie und Fortschritt und weniger an Religiosität (wobei man neben Google doch auch keine weiteren Suchmaschinen haben sollte…).

Doch Spaß beiseite: Google geht den nächsten Schritt, die Welt zu erkunden, zu vermessen und uns allen darzustellen. Ich bin gespannt, was passiert, wenn der runde Ball vollständig katalogisiert ist – greift Google dann nach den Sternen?

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