Alternativen zum Page-Rank

Das PageRank-System ist einfach zu ausgeklügelt und sinngemäß, als dass Google und Webseitenbetreiber in Zukunft darauf verzichten könnten. Immerhin ist der PR-Wert immer noch der wichtigste Orientierungspunkt für beide Seiten. Dennoch ist es Fakt, dass der PageRank zwar Informationen über das Ranking verrät, aber keinerlei Hinweis auf die wirkliche Qualität der Webseite.

 

Um genau dieses Problem zu beheben, hat man inzwischen einige Alternativen entwickelt, die wir Ihnen jetzt vorstellen:

Hubs and Authorities:

Dies ist ein Auswahlverfahren, das üblicherweise unter der Bezeichnung "Hits" bekannt ist. Es bewertet die Seite zum einen durch die Anzahl, bzw. der Qualität der Verlinkungen auf der Seite, die sogenannte Hubeigenschaft, und zum anderen die Bewertung der ausgehenden Links, der Autoritätseigenschaft. Ein Algorithmus, an dem auch Jon Kleinberg mitgewirkt hat und der mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Internet geworden ist.

 

Trustrank:

Auch bei diesem Bewertungssystem liegen die Patente bei Google und wurde ursprünglich zum Kampf gegen Spamseiten ins Leben gerufen. Doch von Spamseiten kann bei Wikipedia und DMOZ nicht die Rede sein, denn das sind hier die genannten Beispiele, die für den Trustrank stehen. Der Trustrank bewertet also Seiten, die zum einen vertrauenswürdig und zu dem auch noch über Experteninhalt verfügen. Von hier an werden alle ausgehenden Links verfolgt, geprüft und erhalten schließlich ebenfalls die Wertung des Trustranks, ähnlich dem PageRank-Prinzip.

 

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Entwicklungen und Verfahren, die Suchmaschine noch vertrauenswürdiger und noch besser zu machen. In Zukunft wird auch hier stets das Ziel sein, die Irrelevanz wieder in Relevanz zu verwandeln. Doch die Gegenseite wird auch hier nicht schlafen und immer neue Möglichkeiten finden, das System zu hintergehen und Manipulation zu betreiben. Das ist der Nachteil der automatisierten Nutzung. Somit könnte die Lösung der Zukunft wieder mehr in die manuelle, bzw. redaktionelle Richtung gehen.