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Seite 4 von 5 Wann macht sich meine Optimierung bei Google bemerkbar? Grundsätzlich gilt: Änderungen, Erweiterungen und natürlich auch jegliche Form der Optimierung, wird erst nach einer gewissen Zeit bei Google sichtbar sein und somit auch erst verwertet. Alles hängt von den Crawlern, bzw. Googlebots ab, denn diese müssen Ihre Webseite erst einmal finden und auch besuchen. Wann dies geschieht ist natürlich auch in erster Linie wieder abhängig von der Verlinkung, PageRank und somit auch von der Wichtigkeit. Deshalb kann es u. U. Tage dauern, bis sich Google Ihrer Seite annimmt. Die "Besuchszeit" der Googelbots verkürzt sich aber mit steigendem Gewicht und Ranking. Wenn Ihre Seite aber erst mal im Fokus von Google gewesen ist, dauert das Übertragen von Änderungen i.d.R. nicht mehr so lange, da die Crawler kontinuierlich den Index mit neuen Daten versorgt und somit schnell Aktualisierungen registriert. Auch Verweise, Links und Änderungen des PageRanks werden kontinuierlich registriert und somit auch aktualisiert.
Wie oft aktualisiert Google den PageRank? Der PageRank einer Webseite aktualisiert sich automatisch und fortlaufend. Das heißt im Klartext, dass Ihnen zu keiner Zeit Werte verloren gehen, sondern lediglich der "sichtbare" PageRank knapp drei Monate braucht, bis er mit einem regelmäßigen Update aktuell angezeigt werden kann. Bei diesem Update werden allerdings nur die Links berücksichtigt, die länger zurückliegen, denn der Update-Stichtag findet meist schon Wochen vorher statt. Doch dieser sichtbare PR-Wert ist mittlerweile zu einem wichtigen Statussymbol unter den Webseitenbetreibern geworden. Der PageRank auch gleich das Zeichen für Kompetenz , Erfahrung und einer gelungenen Suchmaschinenoptimierung.
Wie lange dauert es bis meine Backlinks wirken? Egal ob interne, externe oder Backlinks - die Verlinkung auf einer Webseite wird genauso regelmäßig aktualisiert wie auch die restlichen Änderungen. Die Suchmaschine nimmt Veränderungen schon innerhalb weniger Tage auf, allerdings werden tiefliegende Veränderungen erst nach 2-3 Monaten dem Index hinzugefügt. Das hat allerdings keinerlei Einfluss auf das Rankingverhalten. Ist dies geschehen, können Sie den Linkstatus, über den in die Suchleiste einzugebenden Befehl "link:" und dann Ihre Internetadresse einsehen.
Gibt es auch Änderungen in der PageRank-Formel? Der Suchmaschinen-Algorithmus kann sich ändern, wenn Google neue Bewertungsfaktoren hinzufügt, oder Ältere außen vor lässt. Diese Veränderungen sind nötig, um gegen die Manipulationsrate vorzugehen. Denn wenn das Suchkriterium verändert wird, müssen die Manipulatoren auch ihre Strategie ändern. Auch wird das Google Suchsystem kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert, deshalb wird es auch in Zukunft immer wieder Änderungen im Algorithmus geben.
Eigentlich ist es unvorstellbar, dass bei solch einer Flut an täglichen neuen Internetseiten, es Google möglich ist, jeden Neuzugang genau zu prüfen, bevor er in die Suchmaschine aufgenommen wird. Doch es ist in der Tat so, dass der Such-Algorithmus sich seinen Weg durch unzählige Filter bahnt, bevor der als Ergebnis aufgeführt wird. Diese Filter sind gleichzusetzen mit Regeln oder Kriterien, nach der eine Webseite platziert oder sogar gänzlich aus der Suche fliegt. Hierzu gehören Internetseiten, die sich mit kriminellen oder jugendgefährdenen Inhalten auseinandersetzt. Werden diese durch diesen Filter aufgespürt, werden sie aus dem Index entfernt und werden nicht weiter in der Suche aufgeführt.
Allerdings gibt es auch Filter, die sich nach dem Verhalten des Suchenden richtet und dementsprechend die Suchkriterien verändert. Auch gibt es Filter die gezielt auf die Suchmaschinenoptimierung reagieren. Im Nachstehenden Teil werden wir einige dieser Filter vorstellen und deren Wirkung auf die Suche näher erklären.
Die Sandbox - wenn Google prüft An dieser Stelle möchten wir nun etwas genauer auf einen ganz speziellen Filter der Google Suchmaschine eingehen, der sogenannten "Sandbox". Ein Filter, der von den Betreibern weder offiziell bestätigt, noch irgendwo gesehen wurde. Aber Fakt ist, dass seit Januar 2004 ein Geist Namens "Sandbox" durch das World Wide Web spukt. Mittlerweile ist man sich doch relativ sicher, dass es diesen Ort, am untersten Rand der Suchmaschine, wirklich gibt und für Webseiten bestimmt ist, die noch zu frisch sind, oder so optimiert sind, dass sie von Google als störend empfunden werden. Dazu gehören u. a. auch Seiten, die zu Spamzwecken genutzt werden, oder regelrechtes Keywordflooting betreiben. Offenbar hat Google hier ein Programm, bzw. ein Filter entwickelt der sich genau diese "Störer" herauspickt und sie für eine gewisse Zeit außer Gefecht setzt, sprich: nach ganz unten, in den Sandkasten katapultiert.
Doch wirklich definieren konnte diesen Algorithmus bisher noch niemand und deshalb kennt auch niemand die wahren Kriterien, die hier angewendet werden. Wie bereits erwähnt sind Seiten betroffen, die brandneu sind und zu optimiert an den Start gehen und nicht zu vergessen die Seiten, die eine unnatürlich hohe Anzahl an Backlinks aufweisen. Zu Letzterem gibt es allerdings auch Beispiele, wo genau das Gegenteil eingetroffen ist.
Das Thema "Links" scheint in dieser Hinsicht schon mal ein wichtiges Kriterium bei diesem Algorithmus zu sein, sowie auch Keywords. Hierbei sind wohl besonders Webseiten betroffen, die auffallen, dass sie hauptsächlich durch die sogenannten "Hauptkey - oder Schlüsselwörter" optimiert wurden. Seiten, die von dieser Optimierung abgesehen und sich auf Wörter beschränkt haben, die nicht so heiß begehrt sind, bleibt die Sandbox erspart.
Bisher hat noch niemand herausgefunden, nach welchem Kriterium sich auch die Dauer dieses "Zwangsarrestes" richtet. Hier hat man Zeiträume beobachtet die zwischen 3 und 12 Monaten liegen. Experten reden hier allerdings nicht von solch einem Filter, sondern von einem ganz normalen Vorgang im Suchverfahren, bzw. in der Beschaffenheit des Algorithmus. Als Grund am Zweifel der Existenz nannten die Experten, dass es hier keinen ersichtlichen Rhythmus im Auswahlverfahren gäbe, und auch die Dauer nicht bestimmbar sei. All diese "Phänomene" würden unwillkürlich und ohne Schema, also zufällig ablaufen.
Sollten Sie ebenfalls das Gefühl haben, vom Google-Zufall befallen zu sein, sprich: ein Sandbox-Opfer zu sein, dann können Sie dem entgehen, wenn Sie einfach einige Links zu anderen Seiten setzen. Auch sollten Sie eventuell die Verwendung von Hauptkeywörter reduzieren und ggf. sogar Links per Banner oder Buttons setzten. Es ist anzunehmen, dass in der Starphase keywordreiche Textlinks zum Sandbox-Effekt führen können.
Ein weiterer Filter-Geist ist der "Filter 31+" und ist wohl gezielt auf Hauptkeywordsuche spezialisiert. Man sagt ihm nach, dass er gezielt nach Webseiten sucht, die nicht nur perfekt optimiert, sondern auch mit den hart umkämpften Hauptschlüsselwörten bestückt sind. Es wurde wohl festgestellt, bzw. beobachtet, dass genau diese Seiten urplötzlich von ganz oben auf die Plätze zwischen 31 und 40 zurückgesetzt wurden. Daher kommt auch die Namensgebung des Filters, da nach den ersten drei Seiten, also üblicherweise nach Platz 31 niemand mehr mit der Suche fortsetzt. Und das wiederum bedeutet für den Betroffenen, deutlich weniger Besucher. Beobachtet wurde dieses Verhalten der Suchmaschine, bei Webseiten, die gerade frisch aus der Optimierung kamen. So kommt der Verdacht auf, dass Google mit diesem Filter hier scheinbar für ein, vermutlich sogar prozentuales Gleichgewicht der Webseitenbetreiber, ob privat, geschäftlich oder professionell, sorgen will.
Hier ist es also ratsam, dass wenn sie schon relativ weit oben sind, die eigene Webseite nicht noch mehr und noch besser zu optimieren, denn das könnte u. U. abgestraft werden. Wenn weiter optimieren, dann nur ganz langsam und schrittweise.
Seit jüngster Zeit ist "Filter 950" ein Begriff und beschreibt das Phänomen, dass Webseiten, die sich im oberen Bereich befanden, nicht nur auf die dritte Seite katapultiert werden, sondern noch weiter zurück, im schlimmsten Fall sogar auf Seite 100, wo sich der tausendste Platz befindet - auch hier spricht die Namensgebung für sich. Ebenfalls schient hier Überoptimierung der Hauptkeywords Auslöser für den negativen Ranking-Effekt zu sein. Es ist anzunehmen, dass es noch weitere geisterhafte Filter gibt, die hin und wieder seltsame Effekte auslösen, aber offensichtlich alle nach demselben Prinzip abstrafen: zu gut und zu viel. |









