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Seite 3 von 6 Über das richtige Linkbuilding Der Aufbau der Links ist ebenso wichtig für das Ranking, wie die eigentliche Verlinkung. Und seit dem Google den Filter mit dem Namen "Sandbox" verwendet - das ist ein Filter, der sich gezielt Webseiten durchforstet, die eine exponentielle Linksteigerung vorweisen -, ist es ohnehin ratsamer, den Linkaufbau nicht dem Zufall oder der Willkür zu überlassen. Die Google Sandbox sorgt nämlich dafür, dass Webseiten, die genau dieses Prinzip verfolgen im Ranking ganz nach hinten gesetzt werden. Im folgendem Teil, werden wir Ihnen die Punkte nennen, die Sie unbedingt beachten sollten.
Ein eindeutiges Indiz, und somit ein Fall für die Operation "Sandbox" wäre, dass eine Webseite, die gerade erst gestartet ist, mit zu vielen externen Links bestückt ist. In der Regel ist es kaum möglich, dass eine "frische" Webseite bereits schon nach wenigen Tagen Unmengen an "ehrlichen" Verlinkungen vorweisen kann, ohne am Manipulationsrad gedreht zu haben. Hierbei sind die sogenannten "Backlinks" immer ein gern benutzter Weg. Das sieht Google nicht gerne und reagiert mit einem schlechteren Ranking.
Zu Beginn sollte man also die Anzahl der Links oder auch Backlinks, auf allerhöchstens 5 pro Tag beschränken, da die Suchmaschinen auf eine kontinuierlich steigende Linkzunahme besser reagieren, als auf eine rasche exponentielle Steigung der Backlinks. Manche Webseitenbetreiber nehmen Googles Sandbox sogar in Ihre Arbeit zur kontinuierlichen Suchmaschinenoptimierung in Kauf und setzen fleißig Links, da erfahrungsgemäß der Filter nach spätestens einem halben Jahr nicht mehr greift, denn dann ist die Seite nicht mehr neu.
Wie Sie Ihre Links setzen, wie viele und in welcher Hierarchie Sie diese anordnen, ist natürlich Ihre Entscheidung. Allerdings sollten Sie beachten, dass bereits schon die einmalige Einstufung durch Googles Sandbox, sich auch im Index der Suchmaschine verewigen wird, was zur Folge haben könnte, dass dies immer als "Makel" an Ihrer Seite hängen bleibt, und somit Einfluss auf das Ranking hat.
Ein "natürlicher", also unauffälliger, bzw. ein positiver Linkaufbau ist somit ratsam und der fängt schon damit an, dass eine externe Verlinkung im großen Maße, grundsätzlich nicht aus dem Footerbereich stammen sollte. Der Footerbereich eignet sich nicht nur besonders für die Verwendung von "unehrlichen" (gekauft oder getauscht) Links, sondern ist auch bei den Suchmaschinen dafür verrufen. Dieser Verruf bezieht sich auch auf die Verwendung mehrerer Links von der gleichen Webseite oder aber auch Links, die unter der gleichen IP-Adresse kursieren.
Links, die sich im Footerbereich befinden, sind so auf allen Seiten der Webpräsenz zu sehen und können dementsprechend angeklickt werden. Auf den ersten Blick scheint dies eine sinnvolle Form der Optimierung zu sein, doch in Wahrheit legt die Suchmaschine keinen großen Wert auf diese Verlinkung. Hilfreich wäre der Hinweis, dass auch hier das Verhältnis Link, Linktexte und Linkpositionen absolut stimmen sollte. Ist beispielsweise der Linktext bei verschiedenen Links gleich, so ist das schon ein Grund für die Suchmaschinen stutzig zu werden. Auch dies zu vermeiden ist ein Faktor, der einen natürlichen Linkaufbau ausmacht. Linktexte dürfen sich ähneln, aber auf gar keinen Fall gleich sein. Sie haben natürlich die Möglichkeit in dieser Hinsicht Vorsorge zu treffen, indem Sie Ihrem Besucher die Möglichkeit geben mehrere Linktextvorschläge zur Auswahl zu haben. Allerdings müssen Sie auch gleichzeitig dafür sorgen, dass Sie Ihre Texte auch immer wieder erneuern und andere Variationen bieten.
Was auch zu beachten wäre ist, dass Sie die Zieladresse der Links ebenfalls ändern. Dies bekräftigt den natürlichen Linkaufbau und wird von den Suchmaschinen stets positiv bewertet. Verlinken Sie also auch Ihre Unterseiten und versteifen Sie sich nicht nur auf die Hauptebene.
Zu Beginn eines sinnvollen Aufbau der Linkwirtschaft, sollten Sie sich zunächst um Ihre Startseite kümmern. Hier können Sie die ersten starken Links setzen und sich dann nach und nach auch auf die Unterseiten konzentrieren. Wenn Ihre Internetpräsenz über ein gesundes und strukturiertes Maß an interner Verlinkung verfügt, wird sich die Linkpower, also der PageRank komplett über die ganze Webseite, inklusive Unterseiten verteilen. Um das sicher zu stellen, sollte auch darauf geachtet werden, dass Sie das Verhältnis externer und interner Links relativ gleich halten, denn auch dies ist ein besonderer Faktor für die Bewertung der Suchmaschinen. Allerdings erkennen die Suchmaschinen auch sofort die reziproke Verlinkung, wie das bei Backlinks der Fall ist. Die Suchmaschinen finden auf Ihrer Seite eine Verlinkung, die wiederum zu einer Seite führt, die ebenfalls mit Ihnen verlinkt ist. Die Suchmaschinen erkennen dieses Muster und gehen von einem gezielten Linktausch aus, den Sie dann vermutlicherweise abwertend behandeln.
Backlinks oder die reziproke Verlinkung ist mittlerweile zu einem alltäglichen Geschehen im Internet geworden. Obwohl bewiesen ist, dass die Suchmaschinen diese Form der Vernetzung abwerten, gehen die Webseitenbetreiber immer noch davon aus, dass Backlinks weniger Nachteile mit sich bringt. Fakt ist jedoch, dass egal ob nur getauscht, gemietet oder gekauft wird, der „Handel“ mit Backlinks von den Suchmaschinen abgewertet wird und das Rankingverhalten negativ beeinflusst. Da der PageRank ein kostbares Gut ist, was Google zunehmend schützen will, wird mittlerweile sogar gezielt an der Software gearbeitet, die genau diese Links erkennt und abstraft.
Die optimale Linkstruktur auf der Webseite zu schaffen ist ein schwieriges Unterfangen, was nicht nur Erfahrung sondern auch Geduld erfordert. Vereinfachen können Sie die Linkwirtschaft auf Ihrer Webseite, wenn Sie idealerweise über mehrere Internetseiten verfügen, so haben Sie mehr Spielraum und Möglichkeiten, die Links bestmöglich zu verteilen. |









