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Seite 5 von 6 Über die Bedeutung von Linklisten Ebenfalls eine weit verbreitete Möglichkeit zur Optimierung der Webseite, bzw. um das Rankingverhalten nach oben zu treiben, ist das verbreiten seiner Links in Gästebüchern oder in sogenannte "Linklisten". Es gibt sogar Anbieter, sogar Agenturen, die sich mit dem Eintragen in Linklisten beschäftigen und dieses auch bewerben. Doch was bringt der Eintrag in unzähligen Linklisten? In erster Linie wird nur der geschulte Spammer Erfolg haben, denn er wird auf diesem Weg eine weitere Adresse gefunden haben, die er mit Werbemails, den sogenannten "Spams" überhäufen kann. Einen nennenswerten Effekt für die Suchmaschine wird es hier nicht geben, da diese Linklisten nichts weiter, als zusammenhangslose Links und Verweise sind, die nicht nur von den unterschiedlichsten Webseitenbetreibern, sondern auch aus zahlreichen Bereichen stammen. Wer hier Ordnung sucht, wird keine finden und das sieht auch die Suchmaschine so. Im schlimmsten Fall wird Ihr Ranking durch solch einen Eintrag sogar negativ beeinflusst. Google hat in seinen Nutzungsregeln sogar einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Nutzung solcher Dienste nicht gerne gesehen werden und dementsprechend mit einem schlechteren Ranking abgestraft wird. Es ist also ratsamer, Abstand von Linklisten oder Gästebuchspamming zu nehmen - abgesehen davon: das willkürliche Verbreiten von Links, besonders in Gästebüchern, schadet der Seriosität und auch dem Ansehen Ihrer Internetpräsenz.
Optimierungsfehler: PR Dienste Wie im vorherigen Thema erwähnt, sind Linklisten zwar eine Möglichkeit Backlinks zu sammeln, aber wohl keine besonders gut Gewählte. Zum Teil kann man dies auch auf die sogenannten "PageRank-Dienste" projizieren, denn auch hier ist eher der Nachteil, als der Vorteil zu Hause. Wo bis vor einigen Jahren der PageRank noch unantastbar war, wurde mittlerweile das Geheimnis um das Berechnungsverfahren gelüftet, sprich: der Quellcode geknackt und zugänglich für jedermann gemacht. Eine Begebenheit, die sich nun viele Anbieter zunutze machen und in Ihre sogenannten "PR-Dienste" anbieten.
Mittels HTML-Codes kann man nun gezielt den PR-Button, also einen Mini-Banner, der den PageRank Ihrer Internetseite grafisch darstellt, so platzieren, dass er für den Besucher zu sehen ist. Ob Traffic - oder Rankingwettbewerb, hier wird alles gespeichert, weitergeleitet und für eigene Zwecke genutzt. Ziel ist es im Prinzip, den Nutzer zu diesem Backlink zu treiben, der für die PR-Dienste einen weiteren starken Link bedeutet. Der Nutzer selbst jedoch bleibt auf seinem Link, der oftmals zu einer Unterseite (Statistik) führt, sitzen. Google geht mittlerweile gegen diese Dienste vor und reagiert mit Indexlöschungen.
PR-Dienste können somit Ihrer Webseite nur schaden, weil sie nicht den Richtlinien der Suchmaschinen genügen. Sollten Sie also auf einen PR-Dienst nicht verzichten wollen, dann halten Sie Ausschau nach einem seriösen Anbieter.
Kostenfalle: Linkkauf & Linkmiete Der erfahrene Suchmaschinenoptimierer will nichts wissen von gekauften oder gemieteten Links, er schwört eher auf die harte Optimierungsarbeit und die Portion Geduld. Dies ist mit Sicherheit ein der besten und auch kostengünstigeren Lösungen. Dennoch steht oft die Möglichkeit käuflich Links oder die Pacht zu übernehmen im Raum. Es wird gemunkelt, dass sogar viele große, kommerzielle Webseiten sich ihren PageRank durch Kaufen oder Mieten von Links aneignen. Und die Kosten sogar als Werbungskosten absetzen.
Generell ist der Tausch von Links eine einladende Methode, um die Webseite populärer und auch suchmaschinenfreundlicher zu gestalten. Allerdings lassen sich viele Betreiber Ihre starken Links mehr oder weniger teuer bezahle. Mittlerweile gibt es sogar eigene Linkmiet- oder Linkkaufportale oder man ersteigert sich seinen Linkpartner in einem Internetauktionshaus. Das Kaufen oder Mieten von Links, hat deswegen so einen großen Reiz, weil sich hier die Chance bietet, die Anzahl von schwachen Links auf der eigenen Webseite zu minimieren und sie mit zwei, drei starken Links zu beschränken - das Ranking ist auch hier das Ziel. Und vermitteln werden diese Links durch die sogenannten Linkbroker, die sich beruflich darauf spezialisiert haben, Käufer und Verkäufer zusammenzubringen.
Bevor Sie entscheiden, sich den bezahlten Links zu widmen, sollten Sie sich zunächst mit folgenden Grundregeln des Linktausches auseinandersetzten, damit es am Ende kein böses Erwachen gibt:
Grundsätzlich gilt: Gute Links haben ihren Preis. Wenn Ihnen also Angebote unterbreitet werden, in denen Ihnen ganze Pakete voller PageRank starker Links angeboten wird, sollten Sie schon skeptisch werden. Seriöse und gute Links, beispielsweise mit PR 6, kann im monatlichen Mietpreis schon um die 50 Euro liegen, stärkere Links natürlich auch mal wesentlich mehr.
Gehen Sie bei der Investition nicht davon aus, dass sich der PageRank der gemieteten oder gekauften Webseite sofort auch auf das Rankingverhalten Ihrer Webseite auswirkt. Je nachdem, wie Google diesen plötzlichen Linkreichtum bewertet, kann es sogar sein, dass Sie die ersten Monate "ausgemustert" werden und in der Sandbox landen.
Ebenfalls ein Kriterium, dass Sie beim Kauf eines Links, oder bei der Miete eines Links beachten sollten, nicht versehentlich in weitere gefürchtete Filter der Suchmaschine zu gelangen. Beispielsweise würde eine neue Webseite automatisch ausgefiltert werden, wenn hier plötzlich schon Links mit einem PR über 5 gefunden werden würden. Fangen Sie deshalb klein an und entscheiden Sie sich für Links, wo der PageRank unter 5 liegt. In wenigen Monaten werden auch Sie Ihren eigenen PR-Wert besitzen und können so ein natürliches Wachstum vorweisen.
Vor dem Kauf sollten Sie sich auch unbedingt darüber vergewissern, ob der hier angebotenen Link, bzw. dessen PageRank auch wirklich der Wahrheit entspricht. Es gibt viele Möglichkeiten diese Angabe zu manipulieren, z. B. indem eine Spiegelung vorgenommen wird, oder die Linkpower der gewählten Seite sich einfach erstohlen wurde. Mittlerweile wurden einige kostenlose Tools entwickelt, die genau solche "Finten" aufspüren und die Echtheit des PageRanks überprüfen können. Wir haben in unserem Bereich SEO Tools einige dieser Tools für Sie hinterlegt.
Auch hilfreich, um ein Linkgeschäft so sauber wie möglich abschließen zu können, ist eine sogenannte "Backlinkanalyse". Mit dieser Analyse können Sie alle Backlinks der Seite sichtbar werden lassen, womit Sie auch gleichzeitig einen Einblick in deren Qualität bekommen. So können selbst abwägen, ob die gewählte Seite auch in der Zukunft für Erfolg spricht, oder ob der PageRank sich nicht mehr lange halten lässt. Auch das Thema "Domainpopulariät" gewinnt hier wieder an Bedeutung und um diese festzustellen, benötigt es wieder einige Tools, die Sie unter "SEO Tools" finden können.
Um dennoch bei dem Handel mit Links zu sparen, ist es möglich, diese über das Sponsoring oder Spenden zu erwerben. Viele Internet Seiten finanzieren so ihre Entwicklung, meist Organisationen, Selbsthilfegruppen oder Vereine, und sind gerne bereit für Spenden Ihre Links zur Verfügung zu stellen. Allerdings ist diese Idee nicht mehr ganz so neu und schon auf vielen Seiten verwirklicht worden, passen Sie also auf, dass Sie in der Masse nicht untergehen.
Abschließend lässt sich hier sagen, dass der Handel mit Links ein wohl überlegte und bestens geprüfte Angelegenheit sein sollte, damit es am Ende kein böses Erwachen gibt, denn unseriöse Anbieter finden Sie an jeder Ecke.
Der ideale Linktauschpartner hat einen PR von mindestens 3 und höher. Somit ist es für neue Webseitenbetreiber oft schwierig einen Partner zu finden, der bereit ist, einen stärkeren Link zur Verfügung zu stellen, aber dafür nur einen Schwachen zu erhalten. Viele Webseitenbetreiber schauen unwillkürlich erst auf den PageRank, immerhin wollen auch Sie bei Google ganz hoch hinaus. Somit könnte es passieren, dass Sie als Linkpartner abgelehnt werden. Sie sind somit eigentlich gezwungen mit Linktauschanfragen zu warten, bis Sie den entsprechenden PageRank erhalten haben. Hierzu würde sich, wie wir bereits in einem unserer Kapitel beschrieben haben, die Eintragungen in Webverzeichnissen, bzw. Kataloge und Artikelverzeichnisse lohnen, denn damit könnten Sie relativ schnell einen PageRank von 3 erreichen.
Haben Sie diese Voraussetzung, dann können Sie sich gezielt auf die Suche machen. Dies braucht allerdings Geduld, denn auch die Wahl des Linkpartners sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Die Suche können Sie in sogenannten "Linktauschbörsen" beginnen. Auch gibt es zahlreiche Foren und Portale zu diesem Thema, also regelrechte Plattformen, um gezielt nach Tauschpartnern suchen zu können. Aber Vorsicht! Auch hier lauern Anbieter, die Ihre Links verkaufen oder nur gegen Endgeld tauschen wollen - wir erinnern an dieser Stelle an unser vergangenes Kapitel.
Eine weitere Möglichkeit einen geeigneten Linkpartner zu finden, wäre über Google. Geben Sie einfach einen, zu Ihrer Webseite passenden Suchbegriff, und schauen Sie sich die aufgelisteten Webseiten an. Diese Keywordsuche können Sie auch in anderen Suchmaschinen oder Verzeichnissen vornehmen. Auch eine Backlinkanalyse hoch gelisteter Konkurrenzseiten würde mehr Aufschluss über mögliche Linkpartner geben.
Sollten Sie bereits einen potenziellen Linktauschpartner ausgemacht haben, sollten Sie auch hier noch einmal, wie beim Linktausch bzw. Kauf, alle Kriterien gründlich durchleuchten. Ist auch dies geschehen, können Sie sich nun an das Kontaktieren begeben. Die gängigste Form ist die E-Mail, die Sie meist im Impressum der Internetseite finden. Erklären Sie dem Webseitenbetreiber, was Sie wollen und erklären Sie ihm auch, warum Sie sich gerade seine Seite für den Linktausch ausgesucht haben.
Wichtig ist, dass Sie hier persönlich bleiben und keinen Massentext, oder spezielle Programme zum Versand von E-Mails verwenden, denn darauf wird kaum einer reagieren. Auch sollten Sie vermeiden zu sehr auf die technischen Vorteile (die Suchmaschinenfreundlichkeit) einzugehen, da der Betreiber wahrscheinlich viel lieber hören, würde, was Ihnen inhaltlich an seiner Seite gefällt. Sie dürfen nicht vergessen, dass nicht jeder Webseitenbesitzer über SEO, also Suchmaschinenoptimierung Bescheid weiß.
Wenn Sie mit Ihrer Anfrage Erfolg hatten, dann gilt es nun, sich auf Regeln zu einigen, die von beiden Seiten aus eingehalten werden sollten:
Viele Webseitenbetreiber halten sich nicht an die oberste Backlink-Regel und entfernen den Link nach einem gewissen Zeitraum wieder. Erwähnen Sie, dass Sie aus genau diesem Grund regelmäßig prüfen werden, ob er Sie immer noch verlinkt hat und auch, ob die Stelle, an der Sie verlinkt wurden, unverändert bleibt. Denn wie wir bereist schon erwähnt haben, ist auch die Position des Links ein bedeutender Faktor. Vermeiden Sie schon im Vorfeld, als Footerlink zu enden. Auch sollten Sie ihn darauf hinweisen, dass Sie nur eine direkte Verlinkung, also ohne Verweise oder Umleitungen, wünschen.
So richtig sicher ist man bisher noch nicht, ob diese Form der Verlinkung, also die reziproke Verknüpfung nun mehr oder weniger Einfluss auf die Suchmaschine hat, als die Verlinkung von nur einer Seite aus, da immer noch der Verdacht der Manipulation im Raum steht. Grundsätzlich gilt aber, dass themenbezogene Links, egal ob über Tausch oder Kauf, zu den wichtigsten Möglichkeiten zählen, um eine entscheidende Verbesserung in der Suchmaschinenplatzierung zu erreichen. |









