Domains

Beginnen wir mit dem Domainnamen, dieser beinhaltet eine Bezeichnung oder einen Eigennamen, der zunächst mit den Initialen des World Wide Web "www" und einem Punkt beginnt, dem der gewählte Name oder die Bezeichnung folgt, und schließlich mit einem weiteren Kürzel, wie: .de, .eu, .com  u.s.w. endet. Die Endung des Domainnamens wird auch "TLD" oder "Top Level Domain" genannt. Durch dieses komplett zusammengesetzte System aus www, dem Eigennamen und der TLD, entsteht hier ein Domainname (Adresse), die wiederum einer IP-Adresse zugeordnet wird, damit die spätere Adresse auch einem Besitzer zugeordnet werden kann -  in den meisten Fällen demjenigen, der sich diese Domain registrieren lässt.

 

Die TLDs, oder Top Level Domains, werden unterschieden zwischen der länderspezifischen Erkennung oder der allgemeinen Endung. Unter der länderspezifischen Erkennung, bzw. Top Level Domain, steht beispielsweise die Endung .de für Deutschland, .at für Österreich, "eu" ist selbsterklärend. Unter einer allgemeinen Endung einer Domain ist z. B. ein .net oder ein auch sehr oft vorkommendes .info zu verstehen.

 

Hier nun einige allgemeingültige Regeln, die entscheidend für die Domainendung sind:

Sollte sich das Suchen nach einer geeigneten .de Domain doch als ein schier unüberwindbares Problem herausstellen, weil sämtliche Namen und Bezeichnungen schon vergeben sind, dann könnten Sie sich schon damit behelfen, in dem Sie einfach eine andere Domainendung wählen. Diese Möglichkeit ist immer noch besser, als sich mit Verzweiflungstaten zu behelfen, in dem Sie sich einen Domainnamen zulegen, der nicht Ihren Vorstellungen entspricht oder gar nicht zu Ihrem Internetprojekt passt.

 

Natürlich gibt es auch bei der Wahl des Domainnamens Punkte, die man gezielt beachten sollte, wenn am Ende der Erfolg stehen soll. Zunächst sollte der Name ein leicht zu merkender Begriff sein, und wie bereits erwähnt, auch im Zusammenhang mit Ihrer Webseite stehen. Erlaubt sind hierbei zwischen 2 und 63 Zeichen, aber auch hier gilt die Regel: je kürzer desto besser. Ein guter Mittelwert ist ein Wort, das zwischen 10 und 12 Zeichen liegt.

 

Auch sollte man sich überlegen, ob es sinnvoll wäre, das wichtigste Schlüsselwort in den Domainnamen mit einzubringen, denn dies hat durchaus seine Vorteile. Auch wenn viele Kenner dies dementieren, Schlüsselwörter, also Keywords in der Domain spielen im Rankingverhalten der Suchmaschinen eine große Rolle. Auch ist dabei zu bedenken, dass ein treffendes Schlüsselwort im Domainnamen sich durchaus positiv auf die Verlinkung auswirkt, da hier schon der Begriff als Linktext steht, und somit nicht nur automatisch bei Suchanfragen höher gelistet wird, sondern auch gleich selbsterklärend für den Inhalt steht.

 

Das Verwenden von Bindestrichen ist daher auch sehr sinnvoll, da somit zwei getrennte Wörter erfasst werden und somit auch gleich zwei verschiedene Keywords mit verwertet und bewertet werden. Allerdings sollten Sie hier die Anzahl der Begriffe auf zwei beschränken, denn mehr als ein Bindestrich wirkt nicht nur verwirrend, sondern könnte auch für eine Abwertung bei den Suchmaschinen sorgen.

 

Wer sie hat, kann sich glücklich schätzen, denn die sogenannten "Type-In Domains" sind nicht nur gefragt, sondern auch so selbsterklärend, dass sie nicht erst gesucht werden müssen, sondern gleich als Adresse in den Browser gegeben werden. Ein passendes Beispiel wäre hier der Domainname "autokauf". Der Internetnutzer ist auf der Suche nach einem neuen Auto und gibt instinktiv diesen Namen versehen mit dem üblichen www. vorher und der Endung .de in das Browserfenster und prompt erscheint ihm schon eine Information, die ihm entweder weiterhilft oder nicht.

 

Natürlich stehen solche oder ähnliche Domainnamen ganz oben auf der "Must have" Liste und werden dementsprechend auch teuer gehandelt, deshalb wird es nicht sinnvoll sein, hier noch näher auf das Thema "Type-In Domains" einzugehen.

 

Viel wichtiger wäre noch die Regel, die bei der Wahl des Domainnamens sogar ganz dringend zu beachten ist: das Achten auf die Marken - und Urheberrechte. Copyrightverletzungen, in dem Sie Namen oder Begriffe verwenden oder auch nur Teile davon, die dem Marken- bzw. Urheberrecht unterliegen, können sehr teuer werden und in einem erbitterten Rechtsstreit enden.