Verscheidene Editoren
Microsoft Front Page:
Die Microsoft Front Page ist wegen ihrer einfachen Handhabung einer der beliebtesten HTML-Editoren im Netz, denn auch hier gilt "What you see is what you get". Hier wird neben einer übersichtlichen Link- und Seitenverwaltung auch eine einfache, aber wirkungsvolle Benutzeroberfläche geboten. Für die kleinen Webprojekte ist Microsoft Frontpage also durchaus eine große Hilfestellung und ermöglicht auch unerfahrenen Webmastern ein Erfolgserlebnis. Allerdings wird es bei größeren Projekten hier schon etwas schwieriger, da größere Inhalte sich über die Benutzeroberfläche nur schwierig verwalten lassen, was zu Störungen oder gar Fehlern in der Codierung führen kann. Auch gab es bis vor Kurzem noch das Problem, dass Microsoft Front Page beispielsweise nicht PHP-fähig war und somit wertvolle Funktionen verloren gingen. Auch mit anderen Programmiersprachen hatte die alte Version Probleme, welche sich jetzt aber wohl mit dem neusten Update in Luft aufgelöst haben.
Dreamweaver:
Was früher noch unter dem Namen Macromedia agierte, ist heute Adobe Systems und arbeitet, wie auch bei den zuletzt erwähnten Editoren, nach dem WYSIWYG-Prinzip. Dreamweaver ist in der Handhabung seiner Benutzeroberfläche etwas komplexer und für manch einen somit auch etwas schwieriger. Allerdings hat sich der Editor im größeren Bereich der Webseitenerstellung bewiesen und erfreut sich großer Beliebtheit.
Sämtliche Programmiersprachen wie auch PHP werden unterstützt und ermöglichen ein weites Arbeitsspektrum und erweiterte Möglichkeiten im Webmasterbereich. Es ist auch letztendlich der professionelle Webmaster, der mit diesem Programm arbeitet. Für die eher etwas Unbeholfenen und Ängstlichen, ist die Microsoft Frontpage wohl besser geeignet.
Adobe GoLive:
Der Adobe GoLive Editor ist eher für den erfahrenen Webmaster eine Hilfe. Auch hier weichen die Übersicht und die Bedienbarkeit den Funktionen der Professionalität. "Drag & Drop" ist hier das Webmaster-Geheimnis, womit sich selbst die schwierigsten Vorhaben für Erfahrene spielend leicht in einer ausgeklügelten Seitenstruktur umsetzten lassen. Hier legt keiner mehr so viel Wert auf das WYSIWYG-Verfahren, weshalb diese Funktion in näherer Zukunft durch das hauseigene System "Dreamweaver" ausgetauscht werden soll. Adobe GoLive ist selbstverständlich PHP-tauglich und in einer eigenen Version auch für Mac OS geeignet.
NetObjekts Fusion:
Hier hat Websidepros. ganze Arbeit geleistet, als sie diesen WYSIWYG-Editor ins Leben rief. Übersichtlichkeit und einfache Handhabung sind bei diesem Editor eine große Starthilfe, besonders für Einsteiger. Hier besteht die Möglichkeit sich mit kompletten Templates zu behelfen, oder weitere hilfreiche Features zu verwenden, um auch mit wenig Kenntnissen das Bestmögliche herauszuholen. NetObjekts ist sowohl für kleine Projekte als auch für große Vorhaben geeignet, denn der Editor ist PHP orientiert und unterstützt somit auch Inhalte dynamischer Natur.
Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Möglichkeiten mit HTML-Editoren zu arbeiten. Wer sich noch in der Startphase befindet und noch nicht so recht weiß, mit was er arbeiten soll, kann sich an folgende Anhaltspunkte halten:
Achten Sie auf eine einfache Bedienung und eine benutzerfreundliche Oberfläche. Ihr zukünftiger Editor sollte unbedingt die Programmiersprache PHP unterstützen. Das WYSIWYG-Prinzip ist unausweichlich für Einsteiger ohne HTML-Kenntnisse. Denn mit dieser Version kann in Echtzeit nachverfolgt werden, welche Funktion man gerade gewählt hat. Unterstützt der Editor nicht dieses Prinzip, ist man auf die Kenntnisse von HTML-Codes angewiesen, da in den Texteditoren ausschließlich damit gearbeitet wird.
